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Selbsterkenntnis gefragt

Hagen will in Lüneburg endlich 90 Minuten überzeugen

Eines kann man nach knapp einem Saisondrittel mit Sicherheit sagen: Fußballspiele mit dem FC Hagen/Uthlede sind ein Spektakel. 27:14 Tore in neun Partien – diese Quote macht den neutralen Fan froh, den Trainer des Lüneburger Fußball-Landesligisten indes nicht.

„Die Anzahl an Gegentoren ist definitiv zu hoch“, sagt Carsten Werde vor der Auswärtspartie bei Eintracht Lüneburg (Sonnabend, 18 Uhr). „Wir sind uns alle einig, dass das nicht das ist, was man braucht, um am Ende wirklich ganz oben zu landen.“ Den Hagenern wird diesbezüglich derzeit sozusagen die eigene Stärke zum Nachteil. Denn die FC-Kicker gewinnen immer wieder auch solche Spiele, in denen sie schon auf der Verliererstraße scheinen. „Als ob die Jungs diese Herausforderung bräuchten“, sagt Werde und fügt hinzu: „Das ist ganz gefährlich und hat uns ja auch schon zwei unnötige Unentschieden beschert.“ Der Hagener Coach setzt auf die Selbsterkenntnis seiner Spieler – will an der grundsätzlich offensiven Ausrichtung aber nichts ändern. „Wir müssen da andere Stellschrauben drehen.“

Werde muss weiterhin auf die zahlreichen Langzeitverletzten verzichten und freut sich deshalb umso mehr auf das bevorstehende Comeback von Justin Dähnenkamp, der Dienstag erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert hat. Auch der ehemalige Kapitän Björn Kohlstedt wird immer mehr eine Option für die erste Elf, ist er nach den jüngsten Einwechselungen doch komplett schmerzfrei geblieben.


Quelle: Weser-Kurier vom 14.10.2017 verfasst von Tobias Dohr