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Zum Einstand gleich ein Schwergewicht

Spiel der Woche: Duray-Debüt gegen Spelle

Vor seinem Debüt als Trainer des FC Hagen/Uthlede strahlt Benjamin Duray Zuversicht aus. „Die Mannschaft hat sich sehr gut präsentiert und das umgesetzt, was Tjark Seidenberg und ich ihr mit auf den Weg gegeben haben. Wir wollen zu Hause gegen Spelle eine Sensation schaffen“, sagt der 41-Jährige, der am Dienstagabend als Nachfolger von Carsten Werde das Traineramt beim Oberligisten übernommen hat.

Mit Tabellenführer SC Spelle-Venhaus kommt zu Durays Einstand am Sonntag gleich ein Schwergewicht an die Blumenstraße (15 Uhr). Das Team aus dem Emsland ist mit vier Siegen aus den ersten vier Spielen und 15:2 Toren beeindruckend in die Saison gestartet. Mit dem Ex-Meppener Sascha Wald verfügt Spelle über einen Knipser, der in 189 Oberliga-Einsätzen 137 Treffer erzielt hat. Da kommt auf die Hagener Defensive, die ohne den verletzten Mika Kroschel auskommen muss, einiges an Arbeit zu. Duray ist dennoch überzeugt davon, dass für die Grün-Schwarzen etwas drin ist: „Ich bin relativ entspannt. Wir haben nichts zu verlieren. Ich glaube, dass die Mannschaft ein gutes Spiel machen wird.“

Gemeinsam mit Co-Trainer Seidenberg hat der neue FC-Coach in seinen bisher drei Trainingseinheiten versucht, den Spielern nach der 0:7-Klatsche bei Blau-Weiß Lohne Sicherheit zu geben: „Wir haben die Spielidee mit den Jungs besprochen, um ihnen auch ein gutes Gefühl zu geben. Ist es das, was wir können, was wir wollen? Wir haben ganz klare Vorstellungen, was wir wollen, und glauben auch, dass das zur Mannschaft passt. Wir haben jedenfalls ein gutes Feedback bekommen, dass das passen könnte.“ Für Duray, der noch auf den Einsatz von Kai Diesing hofft, war es eine intensive, arbeitsreiche Woche. Der gebürtige Bremervörder bedauert, dass er noch nicht die Zeit hatte, Einzelgespräche mit den Spielern zu führen. Das müsse noch warten, sagt der A-Lizenzinhaber mit Blick auf die englische Woche mit dem Pokalspiel am Mittwoch beim Rotenburger SV und dem Oberliga-Duell bei Kickers Emden am kommenden Sonnabend. „Wir werden noch ein, zwei Wochen brauchen, um einige Dinge zu implementieren. Aber das ist typisch Fußball: Da ist man nie fertig mit irgendwas.“


Quelle: Nordsee-Zeitung vom 10.10.2020 verfasst von Dietmar Rose