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Köhler trifft beim Startelfdebüt

FC Hagen/Uthlede nimmt auch die Hürde Westercelle souverän mit 2:0

Für den FC Hagen/Uthlede ist der angestrebte verdiente Sieg beim Aufsteiger in die Fußball-Landesliga, VfL Westercelle, herausgesprungen. Beim 2:0-Erfolg traf Neuzugang Erik Köhler bei seinem ersten Einsatz in einem FC-Punktspiel von Beginn an nach 18 Minuten zum 1:0 für den Titelaspiranten. Der Youngster nahm die Kugel nach einem Pass von Marlo Burdorf in die Schnittstelle gekonnt mit und vollendete ganz nüchtern zur Hagener Führung.

Zehn Minuten zuvor hätte Tim Grundmann den Gästen aber bereits einen Vorsprung bescheren können. Er strebte alleine auf VfL-Torwart Jannick Heuer zu. Da der neue Angreifer jedoch einen mitgelaufenen Mitspieler neben sich wähnte, legte er das Spielgerät noch einmal quer. „Da war aber nur ein Gegenspieler“, informierte Hagens Trainer Carsten Werde. Zwei Zeigerumdrehungen vor dem Pausenpfiff besorgte Justin Dähnenkamp die Vorentscheidung für den Zweiten. Kai Diesing war über die linke Seite bis zur Grundlinie durchgebrochen und passte das Leder im Anschluss mustergültig zu Dähnenkamp zurück, der sicher vollstreckte.

Gleich nach dem Wechsel hätte Grundmann bereits den Deckel draufmachen müssen. Nach einer schönen Kombination über Kai Diesing und Erik Köhler kam der Mittelstürmer aus fünf Metern völlig frei zum Schuss, schob den Ball aber am Tor vorbei. Zehn Minuten später verweigerte Schiedsrichter Tim-Alexander Strampe, der Sohn von Ex-Bundesliga-Referee Hartmut Strampe, dem Gast nach einer Attacke von Jannick Heuer gegen Justin Dähnenkamp einen Elfmeter. Dähnenkamp verletzte sich in dieser Szene so schwer am Fuß, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Nachdem die Grün-Schwarzen bereits Schlimmes befürchtet hatten, gab es etwa eine Stunde nach Spielschluss leichte Entwarnung. „Es ist wohl nur ein Gefäß geplatzt“, informierte Werde. Der nicht gegebene Strafstoß führte zu einem leichten Bruch im FC-Spiel. „Das Match hat eine andere Dynamik bekommen. Auch weil die Spieler die Aktion wohl noch in den Hinterköpfen hatten, war das Match in der Folgezeit ausgeglichener“, sagte Carsten Werde.

Dennoch hätte Hagen das Ergebnis in die Höhe schrauben können. Christoph Müller köpfte aus acht Metern vorbei (82.). Rechtsaußen Erik Köhler visierte zudem nach einer Hereingabe vom linken Flügel noch den Außenpfosten an. Auf der Gegenseite hatten die Uthleder Glück bei einem Außenpfostentreffer der Hausherren (70.).

VfL Westercelle: Heuer – Vogel, Preißner, Peschke (60. Broschinski), Lampe (46. Lampe), Boie, Heuchert, Laube, Thies, Weiß, Wittenberg

FC Hagen/Uthlede: Becker – Radtke, Müller, Janssen, Wischhusen, Franke, Diesing, Burdorf, Dähnenkamp (60. da Rocha Nunes), Köhler, Grundmann (69. Wohltmann)

Tore: 0:1 Erik Köhler (21.), 0:2 Justin Dähnenkamp (42.)


Quelle: Weser-Kurier vom 11.09.2017 verfasst von Karsten Hollmann