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Ein Jahr voller Herausforderungen

Ein Jahr des Umbruchs und des Zusammenhalts – Landesliga-Mannschaft blickt auf das Jahr 2025 zurück

Das Jahr 2025 begann für uns am 15.01 mit einer intensiven und fokussierten Vorbereitung. Nach der Winterpause nutzten wir die ersten Wochen des Jahres, um körperlich wie spielerisch die Grundlagen für eine erfolgreiche Rückrunde zu legen. Schließlich galt es die Serie von 8 ungeschlagenen Spielen solange wie möglich fortzuführen. Die Trainingseinheiten waren geprägt von großem Ehrgeiz und einem starken Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Bereits hier war zu spüren, dass wir mit viel Selbstvertrauen in das neue Fußballjahr starten wollten. Die Ergebnisse der Vorbereitung mit 3 knappen Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen waren dann aber doch eher durchwachsen. Trotz Kunstrasenplatz war das Wetter unberechenbar und sorgte auch so für die ein andere improvisierte Einheit.

Am 02. März rollte dann in der Liga wieder der Ball und wie so oft in dieser Saison teilten wir uns die Punkte, was einerseits bedeutete wir bleiben ungeschlagen, aber gleichzeitig kamen wir in der Tabelle nicht wirklich vom Fleck. Mit Siegen gegen TSV Ottersberg (4:0) und TSV Etelsen (1:0) konnten wir uns aber endlich wieder mit der vollen Punkteausbeute belohnen. Besonders unsere defensive Ordnung und der Wille, auch enge Spiele für uns zu entscheiden, machte es für die Gegner schwer uns in dieser Phase zu schlagen. Diese Serie gab uns auch ein enormes Selbstvertrauen für den weiteren Saisonverlauf. Es folgte ein Auswärtsspiel in Lüneburg gegen MTV Treubund und wie die meisten Fans wissen, in den letzten Jahren war es dort für uns nie ein gutes Pflaster. So kam es wie es kommen musste, ausgerechnet in Lüneburg endete unsere Serie nach 14 Spielen. Am Gründonnerstag machte der LSK dann an der Blumenstraße einen großen Schritt Richtung Meisterschaft, trotz eines großen Fights spielte der LSK einfach in allen Belangen in einer anderen Liga (sie wurden am Ende unangefochten Meister). Für uns galt es nun die Sinne zu schärfen und nochmal den Fokus auf die letzten Spiele zu richten. Allerdings gingen uns von Spiel zu Spiel die Spieler aus und wie man es aus Hagen leider kennt, auch häufig mit längeren Ausfällen.

Als nächstes ging es für uns nach Harsefeld. Komischerweise im Mai bei bestem Wetter auf Kunstrasen und Harsefeld auf Kunstrasen bleibt für uns ein Ort, an dem wir uns weiterhin schwertun. Auch im Jahr 2025 konnten wir diese Negativserie nicht beenden. Trotz aller Motivation, trotz des festen Willens, endlich etwas Zählbares mitzunehmen, fehlte uns in den entscheidenden Phasen die letzte Konsequenz. Dieses Spiel zeigte uns erneut, woran wir noch arbeiten müssen – und genau darin liegt unsere Motivation für die Zukunft. Mit dem Derby gegen BW Bornreihe (2:2) beendeten wir die Saison an der Blumenstraße, dabei zeigte Arne Birreck seinen Zauberfuß mit zwei direkt verwandelten Freistößen. Der Abschluss der Saison in Uphusen sollte aber nochmal eine Kuriosität bereithalten. Mit nur 11 Spieler angetreten, verletzte sich Jason nach 25min und ab dem Zeitpunkt spielten wir notgedrungen in Unterzahl weiter. Alle fragten sich wie, aber mit einer überragenden kämpferischen Leistung gewannen wir 3:2 und beendeten die Saison auf Platz 7!

Es war Sommerpause – zum Glück!

Wir verabschiedeten einige Spieler u.a. mit Schoppe und Müller zwei Identifikationsfiguren, wobei letzterer als sportlicher Leiter erhalten blieb. Mit einem Großteil der Mannschaft feierten wir dann den Abschluss der Saison auf Mallorca.

Am 01. Juli bat uns Trainer Joshua von Glahn wieder auf den Trainingsplatz. Die Sommerpause markierte nicht nur den Start in die neue Spielzeit, sondern auch einen deutlichen Umbruch im Kader. Einige verdiente Spieler verabschiedeten sich, gleichzeitig konnten wir mehrere Neuzugänge begrüßen. Davon waren diverse Spieler unter 20 Jahre alt und für uns war klar, dass dieser Umbruch Zeit, Geduld und Zusammenhalt benötigen würde.

Die Sommervorbereitung verlief alles andere als reibungslos. Urlaubszeiten, Verletzungen und andere Verpflichtungen sorgten dafür, dass wir nur selten in voller Besetzung trainieren konnten. Immer wieder mussten Einheiten angepasst werden, Positionen wurden neu besetzt und Abläufe verändert. Gerade für die vielen jungen Neuzugänge war das eine zusätzliche Herausforderung.

In den Testspielen stand daher weniger das Ergebnis als vielmehr das Kennenlernen und Einspielen im Vordergrund. Wir probierten verschiedene Formationen aus, gaben den Neuen bewusst Spielzeit und versuchten Abläufe einzustudieren. Trotz durchwachsener Resultate war deutlich zu erkennen, dass die Mannschaft Schritt für Schritt zusammenwuchs.

Ein besonderes Highlight der Vorbereitung war die Sportwoche in Ritterhude. Trotz weiterhin angespannter Personalsituation zeigten wir dort eine geschlossene Mannschaftsleistung. Mit viel Einsatz, Spielfreude und Teamgeist gelang es uns, das Turnier für uns zu entscheiden. Der Sieg bei der Sportwoche Ritterhude war nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein wichtiger mentaler Schub für die gesamte Mannschaft – ein erstes Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Mit dem Start der Ligaspiele wurde jedoch schnell deutlich, dass uns der Umbruch weiterhin begleiten würde. In der Liga warteten erfahrene, eingespielte Gegner, während wir noch dabei waren, Automatismen zu entwickeln. Gerade zu Beginn zahlten wir Lehrgeld, insbesondere in Spielen, in denen kleine Unkonzentriertheiten konsequent bestraft wurden. Es folgten zum Teil heftige Niederlagen, wie gegen Celle (1:8), Bornreihe (2:5), Scharmbeck (1:4) und Harsefeld (2:6), die uns leider in der Tabelle im Abstiegskampf wiederfinden ließen. Wir bekamen einfach zu viele Gegentore, die uns immer wieder ins Hintertreffen brachten und uns folglich massiv Punkte kosteten. Immerhin konnten wir gegen die direkten „Konkurrenten“ von unten punkten und uns Stück für Stück herausarbeiten. Die Siege gegen Ottersberg (3:2), Stade (4:3) und Heidetal (4:0) zeigten, das Potential ist definitiv vorhanden.

Leider folgte ein erneuter Dämpfer in Lüneburg, wo wir zum wiederholten Male keine Punkte mitnehmen konnten. Dieser Ort bleibt für uns ein schier unlösbares Rätsel.

Nach einigen Spielausfällen sollte dann noch ein Spiel stattfinden und wie sollte es anders sein, es war das Derby gegen Bornreihe. Dort zeigten wir eine gute Leistung, aber mussten uns nach zweimaliger Führung mit einer Punkteteilung (2:2) begnügen.

Zum Abschluss dieses ereignisreichen Jahres möchten wir Danke sagen. Ein großer Dank gilt allen Verantwortlichen, die im Hintergrund unermüdlich arbeiten und Woche für Woche dafür sorgen, dass der Spielbetrieb überhaupt möglich ist. Ob Organisation, Planung oder Betreuung – ohne euren Einsatz wäre vieles nicht denkbar.

Ebenso danken wir unseren Sponsoren, die uns kontinuierlich unterstützen und damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Mannschaft und des gesamten Vereins leisten. Eure Unterstützung gibt uns die Möglichkeit, uns sportlich wie strukturell weiterzuentwickeln.

Ein ganz besonderer Dank geht an unsere Fans, die uns bei den Heimspielen unterstützen.

Für das kommende Jahr 2026 hoffen wir auf einen besseren Start, mehr Konstanz und weiterhin eine positive Entwicklung als Mannschaft. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam den nächsten Schritt gehen können.

Zum Schluss richten wir noch einmal ganz klare Worte an euch, liebe Fans:

Wir brauchen euch an der Blumenstraße. Eure Unterstützung zu Hause gibt uns zusätzliche Energie. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Heimspiele wieder zu echten Fußballnachmittagen werden, an denen jeder Gegner spürt, wie schwer es ist, bei uns zu bestehen.

Gemeinsam. Für den FC Hagen/Uthlede. 💚⚽

verfasst von Finn-Niklas Klaus