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Feiergeschädigte Hagener

Lüerssen-Team kassiert in der Kreisliga Cuxhaven zwei Pleiten über Pfingsten

Beim personell arg gebeutelten FC Hagen/Uthlede II geht in der Endphase der Saison in der Fußball-Kreisliga Cuxhaven nicht mehr viel. Einer 1:2-Schlappe beim TSV Geversdorf folgte über Pfingsten eine 1:6-Klatsche beim damit als Meister feststehenden Grodener SV. Einige Hagener feierten mit der ersten Formation den Titelgewinn in der Landesliga und wirkten deshalb auch nicht besonders frisch. Die SG Wittstedt/Driftsethe/Bramstedt zog beim Zweiten TSV Lamstedt mit 2:4 den Kürzeren.

TSV Geversdorf – FC Hagen/Uthlede II 2:1 (1:0): „Nach dem Spiel war ich richtig geladen. Schließlich hatten wir uns in Geversdorf noch einmal etwas vorgenommen“, sagte FC-Trainer Björn Lüerssen. Seine Schützlinge hätten auf der ganzen Linie versagt. Sie hatten aber das Glück, dass die Gastgeber trotz des schnellen 1:0 von Siegfried Krugmann trotz bester Chancen nicht nachlegten. Dies bestrafte Tewes Michaelis nach 67 Minuten. Der A-Junior verwertete eine Freistoß-Flanke von Fabian Theilmann mit dem Kopf zum 1:1-Ausgleich. Dann wollten die Gäste diesen einen Zähler absichern. Doch Christoph Werde verhinderte den Plan. Der zentrale Verteidiger spielte den Ball sieben Minuten vor dem Ende genau in den Fuß eines TSV-Kickers, der dann noch quer auf den Torschützen zum 2:1, Mirko Stroh, legte. „Mit solchen Fehlern kann man nichts holen“, ärgerte sich Björn Lüerssen.

Grodener SV – FC Hagen/Uthlede II 6:1 (2:0): „Groden ist verdient Meister geworden. Der Verein spielt richtig guten Fußball“, lobte Björn Lüerssen den Spitzenreiter. Nach einer Vorleistung von Simon Friese auf dem Flügel verkürzte Nicolai Tietjen jedoch fünf Minuten nach dem Pausentee im zweiten Versuch auf 1:2. „In dieser Phase haben sich die Grodener schon zu sicher gefühlt. Zu diesem Zeitpunkt wäre mehr drin gewesen“, urteilte Lüerssen. Doch nachdem Dennis Santjer wieder den alten Abstand hergestellt hatte, sei die Partie gelaufen gewesen. Marvin Poll gestaltete das Ergebnis mit einem lupenreinen Hattrick noch sehr schmerzhaft für den Gast. „So darf man sich nicht abschlachten lassen“, kritisierte Björn Lüerssen. Hagens Ersatztorwart Moritz Hogen durfte sich in der Schlussphase noch im Sturm austoben.

TSV Lamstedt – SG Wittstedt 4:2 (3:1): „Und täglich grüßt das Murmeltier. So in etwa kann man die Anfangsphase wieder beschreiben“, erklärte SG-Coach Chris Mehrtens. Dank der schlechten Lamstedter Chancenverwertung hätten die Gäste nach 25 Minuten nur mit 0:3 im Hintertreffen gelegen. „Bei den Gegentoren halfen wir auch wieder einmal tatkräftig mit“, stellte Mehrtens fest. Nach zwei frühen Wechseln in der ersten Hälfte habe der Gast defensiv deutlich besser gestanden und sei endlich im Spiel angekommen. Dustin Graw markierte nach Ballgewinn von Lars Meyerholz und Zuspiel von Joker Timo Wendelken auch das 1:3 (43.). „In der zweiten Halbzeit dominierten wir weitestgehend das Geschehen, schafften es jedoch nicht, den Anschlusstreffer herzustellen“, bedauerte Chris Mehrtens.

Nach einem Eckball köpfte Leon Sygulla freistehend zur Entscheidung ein. Dominik Brenke gelang im Anschluss daran nur noch das 2:4 (79.). „Wenn wir bloß nicht immer die Anfangsphase verpennen würden. So bleibt nach katastrophalen 30 Minuten nur eine ausgeglichenere zweite Halbzeit über“, resümierte Mehrtens.


Quelle: Weser-Kurier vom 23.05.2018 verfasst von Karsten Hollmann