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Doppelschlag der Joker beschert den ersten Heimsieg

Noé bringt die Hausherren früh in Front

Der Knoten ist geplatzt: Der FC Hagen/Uthlede hat am fünften Spieltag der Fußball-Landesliga Lüneburg den ersten Heimsieg der Saison eingefahren. Gegen den bis dahin ungeschlagenen SV Lindwedel-Hope setzte sich die Mannschaft von Trainer Joshua von Glahn mit 3:1 durch und feierte nach der Niederlage gegen den SV Ahlerstedt/Ottendorf den nächsten wichtigen Erfolg.

Die Gastgeber erwischten einen gelungenen Start und gingen bereits nach elf Minuten in Führung. Ausgangspunkt war ein weiter Abschlag von Torhüter Tom Petter Rode, den Luis Noé aufnahm und sich gegen seine Gegenspieler durchsetzte. Mit einem überlegten Abschluss ins lange Eck vollendete Noé den schnellen Angriff zum 1:0.

Auch nach dem Führungstreffer blieb Hagen/Uthlede die aktivere Mannschaft. Die Grün-Schwarzen waren in den Zweikämpfen präsent, arbeiteten intensiv gegen den Ball und kamen immer wieder zu aussichtsreichen Möglichkeiten. Allerdings fehlte es bei einigen Offensivaktionen an der nötigen Präzision, sodass die Gastgeber ihre Ballgewinne nicht konsequent genug in weitere Chancen ummünzen konnten.

Der SV Lindwedel-Hope versuchte vor allem mit langen Zuspielen und Flanken aus dem Spiel heraus für Gefahr zu sorgen. Vieles davon wurde jedoch eine sichere Beute von Rode. Lediglich bei einem Kopfball von Rodi Hezo nach einer Ecke musste die Hintermannschaft der Hausherren kurz durchatmen, der Ball flog knapp über das Tor. So nahm Hagen/Uthlede die verdiente 1:0-Führung mit in die Pause.

Zwei Joker sorgen für die Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der FC den Druck und kam zu mehreren Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Deik Ehmann prüfte den Lindwedeler Schlussmann mit einem wuchtigen Distanzschuss, bevor Lasse Thielebeule beim Nachsetzen im Abseits stand. Wenig später bot sich auch Phillip Brouwer eine große Gelegenheit, als er nach einer Kombination im Strafraum frei zum Abschluss kam, das Tor aber knapp verfehlte.

In der Schlussphase zahlte sich schließlich die Breite des Hagener Kaders aus. Joshua von Glahn brachte in der 69. Minute David Subasic und Finn-Niklas Klaus ins Spiel – und beide Einwechselspieler sollten unmittelbar entscheidenden Einfluss nehmen.

Subasic benötigte kaum Zeit, um auf sich aufmerksam zu machen. Nur wenig später verwertete er einen Freistoß von Niklas Feldmann per Kopf zum 2:0. Der Lindwedeler Torhüter Justin Griep konnte den Ball nicht festhalten, Subasic reagierte am schnellsten und überwand den Schlussmann mit seiner ersten Ballberührung.

Nur wenige Minuten später legte der FC nach. Erneut führte ein ruhender Ball zum Treffer. Bei einem Eckstoß verschätzte sich Griep, sodass Klaus am zweiten Pfosten nur noch den Fuß hinhalten musste und auf 3:0 erhöhte.

Der SV Lindwedel-Hope gab sich jedoch noch nicht geschlagen und verkürzte in der 83. Minute. Max Dirani verlängerte einen Freistoß per Kopf ins Tor und brachte noch einmal Spannung in die Schlussphase. Hagen/Uthlede verteidigte die Führung jedoch konzentriert und ließ keinen weiteren Treffer mehr zu.

In der Nachspielzeit musste Lindwedel-Hope zudem in Unterzahl weiterspielen. Marco Petermann sah nach einem Foul an Jason Lehmkuhl die Rote Karte. Am verdienten ersten Heimsieg der Saison änderte dies nichts mehr. Nach dem Abpfiff durfte der FC Hagen/Uthlede somit über einen 3:1-Erfolg und drei wichtige Punkte jubeln.

Statistik

FC Hagen/Uthlede: Tom Rode – Jason Lehmkuhl, Patrick Brouwer, Niklas Feldmann, Luis Noé – Deik Ehmann, Finn Ladwig (69. David Subasic), Julian Deppe, Phillip Brouwer (83. Hannes Ahrens) – Marcel Meyer (69. Finn-Niklas Klaus), Lasse Thielebeule (90.+1 Timo Dressler)

SV Lindwedel-Hope: Justin Griep – Robin Benecke, Fabian Woitschek, Filip Pavlovic (57. Laurin Bonk), Hawk Schiweger (81. Tristan Heppe), Fynn Abeling (57. Max Dirani), Xelat Atalan, Marco Petermann, Rodi Hezo, Mika Pich (74. Franz Hellwig), Hannes Müller (81. Florian Magers)

Tore: 1:0 Luis Noé (11.), 2:0 David Subasic (71.), 3:0 Finn-Niklas Klaus (76.), 3:1 Max Dirani (83.)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Marco Petermann wegen grobem Foulspiels (SV Lindwedel-Hope, 90.+4)

Schiedsrichter: Max Opitz (TuS Westerholz), Jonte Martens (SV Anderlingen), Volker Becker (Heeslinger SC)