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Lust auf die Arbeit

Der FC Hagen/Uthlede freut sich auf das Nachholspiel gegen den VfL Oldenburg

Vier Punkte aus zwei Partien, die Verletzten kehren langsam zurück und die Arbeitsatmosphäre stimmt: Ausruhen darf sich der FC Hagen/Uthlede auf dieser Ausgangslage vor der Partie gegen den VfL Oldenburg aber nicht.

Neun Spiele hat der FC Hagen/Uthlede seit dem Erstrunden-Sieg im Niedersachsenpokal gegen den VfL Oldenburg absolviert, nun steht für die Fußballer das Nachholspiel in der Oberliga an. Da die Oldenburger derzeit keine Heimspiele absolvieren können, wird heute um 19.30 Uhr an der Blumenstraße gespielt.

FC-Trainer Carsten Werde erwartet beim erneuten Aufeinandertreffen nach knapp anderthalb Monaten jedoch ein ganz anderes Spiel. „Damals mussten wir unfassbar stark improvisieren und sind immer noch nicht frei von Verletzungssorgen“, betont er. Doch inzwischen müsse er mit der Mannschaft nicht mehr an der groben Spielidee arbeiten, sondern könne sich dem Ball sowie den Details widmen. „Das ist die schönste Arbeit, die
man haben kann“, sagt Werde. Gleichzeitig dürfe sich niemand auf den vier Punkten aus den Partien gegen Bersenbrück (2:1) und Celle (2:2) ausruhen.

„Die Offensive hat zuletzt aus vier Neuzugängen bestanden“, zählt Werde die Personalien Sadrak-Kalemba Nankishi, Hussain Taha, Finn-Niklas Klaus und Yannick Bremser auf. Angesichts der Verletzungspausen mancher Spieler seien sie weder untereinander noch mit ihren Hintermännern wirklich eingespielt. Umso beachtlicher, dass es zuletzt so gut funktionierte. „Das ist eine Basis, auf der wir weitermachen können“, sagt Werde freudig. Allmählich entwickele sich daraus eine breite Brust, die man in die Spiele mitnehme. Aber: „Wir müssen viel investieren, dass das so weitergeht.“

Marc Holler fehlt heute

Mit Oldenburg erwarte er nun einen Gegner, der zwar viel Qualität mitbringe, allerdings wegen der Strapazen um den heimischen Platz keinen Rhythmus habe, sagt Werde. „Sie müssen in jedes Spiel neu finden, daran müssen wir ansetzen.“ Ob sich die Zuschauer also auf einen offensiven Spielstil mit Druck schon in der gegnerischen Hälfte freuen dürfen? „Das kann ein Stilmittel sein“, will sich Werde nicht in die Karten blicken lassen. Mit Mirko Franke und Justin Sauermilch hat er im Vergleich zum Celle-Spiel auch zwei defensive Optionen mehr, mit dem privat verhinderten Marc Holler fehlt dagegen eine offensive Alternative.


Quelle: Nordsee-Zeitung vom 11.09.2019 verfasst von Niklas Golitschek