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Nachgefragt bei Tjark Seidenberg

Herr Seidenberg, herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Wie wichtig war das heute nach zuletzt vier Spielen ohne Erfolg?
Tjark Seidenberg: Natürlich war das heute brutal wichtig. Auch wenn wir als Mannschaft die letzten Spiele nicht so dramatisch gesehen haben wie manch Außenstehender. Denn auch da war nicht alles schlecht. Dafür haben wir nach dem guten Start auch nicht überdreht. Wir können das alles schon ganz gut einordnen.

Der Sieg war am Ende auch verdient, oder?
Auf jeden Fall. Wir haben Uphusen wirklich niedergekämpft und uns am Ende für die Leistung belohnt. Wir haben gezeigt, dass wir an der Blumenstraße eine echte Macht sind und als Mannschaft eine tolle Leistung gezeigt.

Wie wichtig war dabei die Stimmung?
Total wichtig. Es war richtig geil und schon ein echtes Derby. Man hat auch gemerkt, dass Uphusen Respekt davor hatte und gerade am Anfang nicht mit unserem aggressiven Spiel und der Atmosphäre zurechtkam.

Für die Entscheidung haben Sie dann höchstpersönlich gesorgt. Was war das für ein Gefühl, als der Ball im Netz lag?
Unglaublich. Einfach die totale Freude. Für mich war es auch toll, mal wieder in einem Derby auf dem Platz zu stehen, denn ich liebe solche Spiele. Komischerweise hatte ich auch schon den ganzen Tag über das Gefühl, dass ich heute treffe. Zum Glück hat das dann auch geklappt (lacht).

Die Fragen stellte Jan-Henrik Gantzkow.

Tjark Seidenberg (28) ist ein echtes Hagener Urgestein. Nachdem er ein Jahr wegen Rückenproblemen als Co-Trainer agiert hat, steht er seit dieser Saison wieder auf dem Platz.


Quelle: Weser-Kurier vom 05.11.2018 verfasst von Jan-Henrik Gantzkow